Das Aschaffenburger Stadt- und Stiftsarchiv legt nach: „Aschaffenburger Stadtgeschichten“ Band 18 erschienen
Mit der mittlerweile 18. Ausgabe setzt das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg seine traditionsreiche Publikationsreihe fort. Der neue Band versammelt erneut Beiträge zur Stadtgeschichte und beleuchtet Menschen, Ereignisse und Entwicklungen, die Aschaffenburg nachhaltig geprägt haben.
Im Mittelpunkt stehen diesmal unter anderem bedeutende Persönlichkeiten der regionalen Industrie- und Technikgeschichte. Andreas Hohm widmet sich dem Ingenieur Mathäus Georg Strauß, der als früher Eisenbahnbau-Pionier im 19. Jahrhundert wirkte. Heike Görgen zeichnet die Geschichte der Zinngießerei Brandmüller nach, während Bernward Bayer anlässlich des 100. Todestages von Hugo Güldner dessen Leben und seine Bedeutung für die Entwicklung des Verbrennungsmotors beleuchtet.
Historisch-politische Perspektiven eröffnet Peter Schweickard mit einem Beitrag über Karl Theodor von Dalberg bei der Kaiserkrönung Napoleons. Dabei geht es unter anderem um die Frage, ob Dalberg auf dem berühmten Krönungsgemälde von Jacques-Louis David dargestellt wurde.
Auch die Zeitgeschichte findet ihren Platz im neuen Band. Mario Schwind beschäftigt sich mit den gefallenen US-Soldaten während der Kämpfe um Aschaffenburg im Frühjahr 1945 und zeigt dabei, welche Möglichkeiten digitale Personendatenbanken heute für historische Forschungen bieten. Daran knüpft Matthias Klotz mit einem Beitrag über Personenforschung im Stadt- und Stiftsarchiv an.
Ergänzt wird die Veröffentlichung durch Texte aus Veranstaltungen des Jahres 2025. Joachim Scholtyseck untersucht aktuelle Forschungstendenzen zur Verantwortung für die Reichspogromnacht 1938, Lisa Unterberg widmet sich gesellschaftlichen Transformationsprozessen und Dejan Zivkovic blickt auf die Veranstaltung „Rock the Archive“ zurück.
Eingerahmt wird der Band von einem Editorial des Archivleiters Joachim Kemper sowie einem Geleitwort von Bürgermeister Eric Leiderer.
Die neue Ausgabe der „Mitteilungen aus dem Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg“ richtet sich nicht nur an historisch Interessierte, sondern bietet auch spannende Einblicke in die lokale Kultur-, Technik- und Zeitgeschichte.
Der Band kann bereits über das Stadt- und Stiftsarchiv sowie den Buchhandel bezogen werden. Eine digitale Ausgabe wird ab Herbst 2026 verfügbar sein.
Mitglieder des Geschichts-und Kunstvereins erhalten je ein Exemplar kostenfrei.
Mitteilungen aus dem Stadt-und Stiftarchiv Aschaffenburg, Band 18 (2026), 156 Seiten mit zahlreichen Abbildungen.
Preis: 15 Euro
Hier geht es zu unserem Webshop!
Hinterlassen Sie einen Kommentar